Flensburger Fluchtgeschichten in Brüssel

Pressemitteilung
Brüssel, 01. Oktober 2025
Flensburger Fluchtgeschichten in Brüssel
In der Ausstellung „Ich.bin.ein.Mensch.” über Flucht, Hoffnung und ein neues Zuhause erzählen junge Menschen zwischen 16 und 22 Jahren ihre Fluchtgeschichten und teilen ihre Träume für die Zukunft. Die Ausstellung zeigt ihre bewegenden Erlebnisse und wie sie in Flensburg eine neue Heimat finden.
Auf Einladung des Europaabgeordneten Rasmus Andresen ist die Initiatorin und Pädagogin an der Hannah-Arendt-Schule, Iris Meschke, nun gemeinsam mit einigen Schüler*innen nach Brüssel gefahren, um die Ausstellung im Europaparlament zu zeigen.
Iris Meschke, Initiatorin der Ausstellung, kommentiert:
“In den aktuellen Debatten um Migration und Flucht vergessen wir oft, dass wir über Menschen sprechen. Es ist mir wichtig zu zeigen, dass hinter jedem und hinter jeder Geflüchteten ein Mensch mit einer individuellen Geschichte steht. Und diese Geschichten wollen wir mit der Ausstellung sichtbar machen. Statt Vorurteilen und Hass brauchen wir wieder mehr Verständnis und Empathie.
Dass wir nun die Möglichkeit haben, die Ausstellung im Europaparlament in Brüssel zu zeigen, ist großartig, vor allem auch für die Jugendlichen, die mitkommen konnten. So einzigartig die individuellen Fluchtgeschichten auch sind, so stehen sie doch trotzdem stellvertretend für die vielen Fluchtgeschichten in Europa.”
Der Flensburger Europaabgeordnete Rasmus Andresen, der die Ausstellung “Ich.bin.ein.Mensch.” nach Brüssel geholt hat, ergänzt:
“Die Ausstellung zeigt sehr eindrucksvoll, dass wir uns die Geschichten, die geflüchtete Menschen uns erzählen, anhören müssen, damit wir ein ums andere Mal erkennen, dass Menschenwürde aktiv gelebt und verteidigt werden muss. Dass die Jugendlichen der Hannah-Ahrendt-Schule so klar und authentisch von ihren Erfahrungen berichten, hinterlässt Eindruck und leistet einen wichtigen Beitrag zur Diskussion um die Flüchtlingspolitik auf europäischer Ebene.”