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10. Februar 2026

Klimawandel und EU-Haushalt - Pressemitteilung

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Klimawandel und EU-Haushalt – Pressemitteilung
Straßburg, 10. Februar 2026

Klimawandel und EU-Haushalt stehen im Mittelpunkt der heutigen Plenardebatte im Europäischen Parlament in Straßburg. Zur heutigen Plenardebatte im Europäischen Parlament in Straßburg fordert der haushaltspolitische Sprecher der Grünen/EFA Rasmus Andresen, dass die Europäische Union besser auf die finanziellen Folgen von Wetterextremen durch den Klimawandel vorbereitet sein muss.

„Anfang 2026 haben Portugal, Süditalien, Malta und Griechenland schwere Unwetter erlebt – darunter den Zyklon Harry und den Sturm Kristin. Diese Ereignisse führten zu Todesopfern und erheblichen Schäden an den Küstenregionen. Überschwemmungen, Erdrutsche und die höchsten je im Mittelmeer gemessenen Wellen haben deutlich gezeigt, dass wir uns den Auswirkungen des Klimawandels stellen müssen“, so Andresen.

Der Klimawandel führt zu häufigeren Extremwetterereignissen wie Hitzewellen, Überschwemmungen und Waldbränden – mit steigender Intensität und zunehmenden Schäden.

Seit 2022 hat die EU bereits 9,7 Milliarden Euro für die Beseitigung von Naturkatastrophenschäden an Mitgliedstaaten erstattet, darunter 1,7 Milliarden Euro an Deutschland.

„Wir dürfen nicht länger nur reaktiv handeln. Im neuen Mehrjährigen Finanzrahmen 2028-2034 muss die EU proaktiv auf die Folgen des Klimawandels vorbereitet sein und den Katastrophenschutz europaweit besser koordinieren“, fordert Andresen. “Es ist vernünftig jetzt zu handeln. Sonntagsreden allein reichen nicht aus. Wer heute vorsorgt, mildert die Folgen der Klimakastrophe. Für uns Menschen, die Natur und unsere Infrastruktur.“

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